Iontophorese-Gerät

Iontophorese als Dauerbehandlung bei starkem Schwitzen

Erhöhte Schweißneigung an Füßen, Händen und Achselhöhlen ist für viele Betroffene oft sehr unangenehm. Die Iontophorese hat sich in diesem Fall als wirkungsvolle, kostengünstige, sichere und leicht anwendbare Therapieform bewährt.

Die Iontophorese-Behandlung der Hyperhidrosis manum et pedum ist eine physikalische Anwendung. Sie wurde erstmals 1952 von Bouman und Grunewald-Lentzer beschrieben. Gleichstrom bewirkt einen Ionen transport durch die Haut. Kunststoffwannen werden mit lauwarmem Wasser gefüllt bis die hyperhidrotischen Hand- oder Fußflächen gerade benetzt sind. Der Strom fließt durch Elektrodenplatten.

Der Stromwert sollte jedoch nur so hoch gewählt werden, dass die Behandlung nicht als unangenehm empfunden wird. Individuell ab gestimmt kann das Bad zwischen 10 und 40 Minuten dauern. Da der Anode empirisch eine stärkere Wirksamkeit nachgesagt wird, sollte nach der Hälfte der Behandlungsdauer umgepolt werden.

Die gewünschte Wirkung, d.h. die Hemmung der Schweißdrüsen funktion, tritt in den meisten Fällen nach etwa 10-20 Behandlungen ein. Wir empfehlen, die Behandlung bis zur spürbaren Schweißhemmung täglich durchzuführen und diese anschließend zur Erhaltung des Behandlungserfolges regelmäßig, jedoch mindestens einmal pro Woche, zu wiederholen.

Zusätzliche Heilungs-Effekte

Neueste wissenschaftliche Tests haben außerdem gezeigt, dass dieses Verfahren auch bei gramnegativem Fußinfekt, dyshidrotischen Ekzemen, Pustulosis palmaris et plantaris, Akrozyanose und Arthrosis zu den gewünschten hervorragenden Therapie- Effekten führen kann.

Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt:

  • – wenn Sie unter Herzrhytmusstörungen leiden,
  • – schwanger sind,
  • – Herzschrittmacher oder Endoprothesen verwenden.
KaWe Iontophorese-Gerät SWI-STO 3 zur Schweissbehandlung

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